Die Mehrgenerationale systemische Aufstellungsarbeit unterstützt dich, Ordnung in dein System zu bringen. Du hast die Möglichkeit Beziehungen innerhalb deines Familiensystems zu beleuchten, zu verstehen und zu heilen. Wunderbarerweise kannst Du auch bis an die Essenz vordringen und die Beziehung zu Dir selbst stärken. Der wertschätzende Umgang mit Dir, der Zugang zu Deiner Wahrheit, wirkt heilend auf Dein System, in dem Du wirkst. Mag es Familie, Unternehmen, Freundeskreis sein.

Die Mehrgenerationale Thematik ist hier besonders hervorgehoben, da wir eben nicht losgelöst von Allem auf diese Erde gekommen sind. Wir sind Teil einer Verkettung der Generationen, der Inkarnationen. So wie wir selbst uns eine Familie sind, mit unseren vielfältigen Anteilen, sind wir auch Teil der Familie, die uns in unserem alltäglichen Leben umgibt. Damit sind all die Menschen gemeint, mit denen Du, wenn auch nur kurzfristig, in Beziehung trittst.

Hinzu kommt noch ein wesentlicher Aspekt, dass das Streben nach Lebendigkeit Entwicklung, Wachstum und somit Veränderung einleitet. Mit den Erfahrungen der Vergangenheit und den damit verbundenen Lernaufgaben, bewegst du dich in der Gegenwart, um Zukünftiges zu gestalten.

Auf diesem Weg lernst du auch genau für Dich zu erkennen, welches Gepäckgut aus der Vergangenheit, dich in Deiner Lebendigkeit unterstützt, oder ob es eher Entwicklung verhindert.

Die Arbeit mit dem Anliegen in der Aufstellungssitzung hilft dir, dein Ziel im Fokus zu behalten und es zu erreichen.

Vor dir öffnet sich ein Fächer mit unterschiedlichen Sichtweisen auf dein Leben. Der Perspektivenwechsel erlaubt dir „anders“ zu sehen. Muster zeigen sich, werden durchlässiger. Gefühle dürfen fließen. Die Sprache deines Körpers kann durch die Bewegung im Muster, mit der Sprache deines Bewusstseins in Kontakt treten.

Jedes Anliegen ist es wert, gehört zu werden.

Dein Intellekt findet für alles eine Erklärung. Dann geht es Dir gut. Du hast alles in eine Ordnung gebracht, die kontrollierbar ist.

Ein Leben in dieser Ordnung ist die Grundlage für die Erfüllung der Anforderungen und Erwartungen, die dein soziales Netz an dich stellt.

So hast Du es gelernt.

Aber was ist, wenn es in dir weint?

Sich Schwere über dich legt, in allem was du tust?

Diese begrenzende Ordung, die du dir geschaffen hast, dich in Grenzen hält?

Der Brustraum eng wird und dir die Luft zum atmen fehlt?

Wenn die Wut, wie ein Sturm in deinen Innereien wütet?

Dein Körper spricht mit dir.

Er übermittelt dir Botschaften.

Verstehe sie als eine Einladung zu einer Reise, in die tieferen Ebenen deines Menschseins. Mit dem Wissen, dass dein Körper ein verlässlicher Datenspeicher für alles je Gefühlte und Erfahrene ist, kannst du dort die Antworten auf deine Fragen finden.

 

Wie gestaltet sich eine Aufstellungssitzung?

Etwas beschäftigt Dich und Du merkst, dass Du bereit bist den nächsten Schritt zu gehen.

Ich höre Dir zu.

Über ein Gespräch arbeiten wir uns behutsam zu den Themen vor, die dein Leben in diesem Augenblick formen.

Daraus entwickeln wir das Anliegen, was uns durch die Aufstellung führt. In deinem Anliegen liegen alle Informationen, die wichtig sind für diese Session.

Ich stelle mich als Stellvertreter zur Verfügung. Ich gehe in Resonanz mit einem Anteil von Dir, oder mit der Person, die sich zur Klärung des Themas zeigt.

Kissen und andere Gegenstände dienen als Energiehalter. Das ermöglicht uns, wahlweise auch andere Personen aufzustellen.

Eine Aufstellung ist abgeschlossen, wenn die optimale Lösung geschehen ist.

Du kannst es fühlen!

 

Die Grundlage meiner Arbeit

Die Mehrgenerationale systemische Traumaaufstellungsarbeit ist eine relativ junge Weiterentwicklung der klassischen Familienaufstellung nach Bert Hellinger.

Häufig gestellte Fragen nach der Vergleichbarkeit mit der Lehre von Bert Hellinger sind demnach berechtigt.

Im Zuge der Forschungsarbeiten, die Prof. Dr. Franz Ruppert seit 1994 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München durchführt, werden immer wieder neue Erkenntnisse gesammelt, so dass sich die Methode im stetigen Wandel befindet und sich daher nur in der Grundidee, Parallelen zu Hellinger herstellen lassen.

Die hier vorgestellte Methode will und kann jedoch für sich selbst stehen.

Als Professor für Psychologie und psychologischer Psychotherapeut ist Ruppert spezialisiert auf die psychotherapeutische Arbeit mit schweren psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Psychosen und Schizophrenien.

Ebenso führt er seit 1999 Fortbildungen für Aufsteller durch, zu denen auch meine Fortbildungsleiter gehören.